ZVK Thüringen

Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)

Landesverband Thüringen e.V.

News

Freitag, 05 März 2021

Wahljahr 2021: Bündnis "Therapieberufe an die Hochschulen" geht auf Politik und Presse zu

Am 14. März startet das Superwahljahr 2021 mit Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, danach folgen weitere Wahlen auf Länderebene und am 26. September 2021 die Bundestagswahl. Anlässe genug für das Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“, um auf die Politik mit Forderungen und Fragen zuzugehen. Zeitgleich wird auch die Presse mit Informationen rund um die Modernisierung der Therapieberufe "gefüttert".

 
Hier die aktuellen Materialien:

•    Forderungsflyer des Bündnisses "Therapieberufe an die Hochschulen"
•    Wahlprüfsteine, die an Politiker auf Bundes- und Landesebene versendet wurden.

Das Thema Modernisierung der Therapieberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie ist sowohl ein Landes- als auch ein Bundesthema. Das Bündnis unterstreicht seine Forderung nach einer vollständig hochschulischen Ausbildung für die Therapieberufe und begründet diese ausführlich.

Die Partner des Bündnisses, zu denen auch PHYSIO-DEUTSCHLAND zählt, haben neben gemeinsamen Stellungnahmen auch konkrete Lösungsvorschläge und Konzepte zur Umsetzung der hochschulischen Ausbildung im Bundesministerium für Gesundheit eingereicht.
Alle Informationen rund um das Bündnis und die gemeinsamen Positionen finden Interessierte unter www.buendnis-therapieberufe.de.

https://www.physio-deutschland.de

Donnerstag, 04 März 2021

Schiedsspruch: Erste gemeinsame Onlinerunde der vier PT-Verbände stößt auf großes Interesse

Knapp eine Stunde lang informierten die vier Vorsitzenden von IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB und VPT am 03. März 2021 gemeinsam über den Ablauf der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband, das Ergebnis des Schiedsverfahrens und wie es jetzt weitergeht mit dem neuen Bundesrahmenvertrag. Eine erste politische Bewertung gab es von Dr. Roy Kühne, MdB, der als Gast an dieser Runde teilnahm.

Erstmals seit Beginn der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband Ende 2019 konnten die vier PT-Verbände über die konkreten Forderungen der Verbände, die Angebote der Krankenkassen, den Verhandlungsverlauf, über konstruktive Ansätze, aber auch über das sehr enttäuschende Zwischenergebnis dieser historischen Verhandlungen zum neuen Bundesrahmenvertrag in der Physiotherapie berichten. Die Themen Vergütung, die Modernisierung der Leistungsbeschreibung und die Forderung nach der Einführung neuer Positionen waren dabei die Schwerpunkte in der gestrigen Veranstaltung.
 

Die Live-Veranstaltung war auf den Facebook-Seiten der vier Verbände zu sehen und zu Spitzenzeiten waren mehr als 1.250 Zuschauer online. Aktuell sammeln wir die eingegangenen Fragen und bereiten diese in einer gemeinsamen FAQ-Liste zum Bundesrahmenvertrag auf.

Wie es nun weiter geht

Nach dem Schiedsspruch am Freitag, 26. Februar 2021, und der Aufforderung zu neuen Verhandlungen haben die PT-Verbände den GKV-Spitzenverband  unmittelbar am Montag, 01. März 2021, aufgefordert, zeitnah die Verhandlungen fortzusetzen. Nach derzeitigem Stand findet die nächste Verhandlungsrunde am 12. März 2021 statt.

Aktuell laufen die inhaltlichen Vorbereitungen für diese Verhandlungen. Parallel dazu erfolgt eine rechtliche Prüfung der (Nicht-)Ergebnisse des Schiedsspruchs und zum Inkrafttreten des Bundesrahmenvertrages ab 01. April 2021. Denn:  Aktuell fehlen zwei entscheidende Anlagen zum neuen Bundesrahmenvertrag – die Leistungsbeschreibung und die Vergütungsliste.

Über die nächsten Schritte und den Verhandlungsverlauf werden die Verbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB und VPT weiter transparent berichten.  

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Mittwoch, 03 März 2021

Schiedsverfahren: aktuelle Meldung der maßgeblichen Verbände an die Presse

Physiotherapeuten und Krankenkassen streiten um angemessene Vergütung – Schiedsspruch brachte keine Lösung

Hier der Link dorthin: https://www.physio-deutschland.de

Mittwoch, 03 März 2021

Live auf Facebook – die vier Vorsitzenden der PT-Verbände gemeinsam mit Dr. Roy Kühne

Schiedsverfahren und Bundesrahmenvertrag bewegen aktuell die PHYSIO-Branche. Am 03. März 2021 ab 19 Uhr berichten deshalb die vier Vorsitzenden der Physiotherapieverbände über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte. Zu Gast in der Runde: Dr. Roy Kühne, Mitglied des Deutschen Bundestages und ebenfalls Physiotherapeut.

Informationen und Bewertungen aus erster Hand. https://www.physio-deutschland.de
 
Ist möglicherweise ein Bild von 5 Personen, Brille und Text „SCHIEDSVERFAHREN BEENDET! WAS SIND DIE FOLGEN FÜR DIE PHYSIOTHERAPIE? MITTWOCH, 03.03.2021 19:00 UHR Die maßgeblichen Physiotherapie-Verbände m Gesprach mit Dr. Roy Kühne. WebTalk mit Andrea Rädlein PHYSIO-DEUTSCHLAND), Ute Repschläger (IFK), Hans Ortmann (VPT-Verband Physikalische Therapie) und Marcus Troidi (VDB- Physiotherapieverband) live auf Facebook Anmeldung nicht erforderlich! PHYSIO DEUTSCHLAND IFK ዋ VPT Verbare Pyskalache Sape TREFIFIS“

 

Sonntag, 28 Februar 2021

Schiedsverfahren beendet – wesentliche Entscheidungen vertagt

Am 26. Februar 2021 endete der Schiedsstellentermin im Bereich Physiotherapie mit einem enttäuschenden Schiedsspruch. Das festgesetzte Ergebnis beinhaltet weder eine Leistungsbeschreibung noch eine Vergütungsvereinbarung.

Trotz umfangreicher Anträge und langer Sitzungen hat die Schiedsstelle für die Erhöhung der Vergütung lediglich festgelegt, dass zum Ausgleich der Kostenentwicklung im Zeitraum 01. Juli 2019 bis 31. Dezember 2020 eine Vergütungserhöhung um 1,48 Prozent erfolgt. Auf der Grundlage des Schiedsspruch ist nun mit den Kassen in einer zweiten Stufe weiter über die Erhöhung der Vergütung zu verhandeln, die den Praxen eine wirtschaftliche Praxisführung ermöglichen soll und bei der die Praxisinhaber und Mitarbeiter angemessen vergütet werden. Für die Preisverhandlungen in der zweiten Stufe hat das Schiedsamt den Vertragspartnern verschiedene Kriterien vorgegeben, die bei der Preisermittlung zu berücksichtigen sind. Die Schiedsstelle hat also über die erste Stufe hinaus keine konkreten Preise festgesetzt, gleichwohl soll der Vertrag einschließlich einer neuen Vergütungsvereinbarung bereits zum 1. April 2021 in Kraft treten.

Zumindest im allgemeinen Teil des Rahmenvertrages und den Anlagen 3a und 3b wurden durch die Schiedsstelle wichtige Punkte abschließend entschieden. Allerdings musste die bereits inhaltlich konsentierte neue Leistungsbeschreibung, die eine Ausweitung der Regelleistungszeiten vorsah, zurückgenommen werden, um eine durch die Kassen im Schiedsverfahren provozierte Absenkung der Minutenpreise um 14,6 Prozent, zu verhindern. Die Kassen waren schlichtweg nicht bereit, die in der neuen Leistungsbeschreibung ursprünglich vorgesehene verlängerte Regeleistungszeit entsprechend dem damit verbundenen Mehraufwand für die Praxen zu vergüten. Das Gegenteil war der Fall: die Vergütung pro Minute sollte nach den Anträgen des GKV-Spitzenverbandes deutlich abgesenkt werden. Mit Blick auf die Vergütung insgesamt forderte der GKV-Spitzenverband, die Vergütung pro Minute auf 82 Cent(!) festzulegen. Auch die Einführung neuer Positionen, wie z.B. „Physiotherapeutische Diagnostik“ wurde durch den GKV-Spitzenverband und der Schiedsstelle  abgelehnt.

Die Haltung der Krankenkassen ist schockierend. Der politische Auftrag, durch eine angemessene Vergütung eine leistungsgerechte und wirtschaftliche Praxisführung zu ermöglichen, um damit die Attraktivität des Berufsbildes zu steigern und weiterhin eine hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen, wurde durch den GKV-Spitzenverband und die Schiedsstelle schlicht ignoriert.

"Nach vielen Monaten zäher Verhandlungen und den bisherigen inakzeptablen Angeboten der Kassen zweifeln die maßgeblichen Verbände inzwischen daran, dass sich ein Kompromiss mit dem GKV-Spitzenverband finden lässt. Trotz Entgegenkommens der Verbände und einer durch Gutachten nachgewiesenen Notwendigkeit für eine deutliche Vergütungserhöhung, war keine Bewegung bei den Kassen zu spüren", so übereinstimmend die erste Reaktion der vier Vorsitzenden der maßgeblichen Physiotherapieverbände.

Die Verbände sind sich darin einig, den GKV-Spitzenverband umgehend zu neuen Verhandlungen aufzufordern und sich von der ablehnenden Haltung der Kassen nicht abschrecken zu lassen. Es ist und bleibt unser Ziel, den gesetzgeberischen Auftrag zu erfüllen, die Attraktivität unseres Berufsbildes zu fördern und für eine angemessene und wirtschaftliche Vergütung unserer Praxen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sorgen.

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Freitag, 26 Februar 2021

S3-Leitlinie "Einsatz der extrakorporalen Zirkulation (ECLS/ECMO) bei Herz- und Kreislaufversagen" veröffentlicht

Unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) wurde diese S3 Leitlinie erarbeitet. Sie ist über die AWMF-Homepage unter der Registernummer 011 - 021 verfügbar.

Als Mandatsträger für den Deutschen Verband für Physiotherapie hat Andreas Fründ, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Herz-Kreislauf, an dieser Leitlinie mitgearbeitet. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür.  

Seit einigen Jahren zeichnet sich ein zunehmender Einsatz von extrakorporalen Herz-Kreislauf-und Lungenunterstützungssystemen (ECLS / ECMO) ab. ECLS - extracorporeal life support – in der Literatur teilweise auch als veno-arterielle (va) ECMO bezeichnet – wird eine veno-arterielle mechanische Herz-Kreislauf-Unterstützungstherapie verstanden, die nicht nur den Blut-Gasaustausch gewährleistet, sondern auch die kardiale Pumpfunktion beziehungsweise die Arbeit des Herzens bei Patienten partiell übernehmen oder komplett unterstützen kann.
ECMO - Als „Extracorporale Membran-Oxygenierung“  wird eine venovenöse(vv) mechanische Lungenunterstützungstherapie mit einem Oxygenator bezeichnet. Diese zeichnet sich durch Oxygenierung sowie CO2-Elimination des venösen Blutes aus und wird zum Beispiel zur Therapie von medikamentös nicht-beherrschbarem, hypoxämischem Lungenversagen eingesetzt.

Die für die Physiotherapie relevante Schlüsselfrage unter 3.6. lautet: Wie soll das Therapiemanagement bezüglich der Physiotherapie-, Atmungstherapie-und Lagerungsmaßnahmen sowie der Mobilisation im Rahmen einer ECLS-Therapie erfolgen?

Hier lesen Sie die vollständige Langfassung der Leitlinie „Extrakorporale Zirkulation (ECLS / ECMO), Einsatz bei Herz-und Kreislaufversagen“.

Im Rahmen der COVID19 Therapie hat dieses extracorporale Verfahren gerade im letzten Jahr stark an Bedeutung in der Intensivmedizin gewonnen.

Mehr Informationen über die Leitlinienarbeit von PHYSIO-DEUTSCHLAND finden Interessierte hier.

 

Donnerstag, 25 Februar 2021

13. RheumaPreis für Menschen mit Rheuma im Beruf: "Beruflich gemeinsam in Verantwortung"

Mitten im Beruf trotz Rheuma? Dann bewerben Sie sich für den RheumaPreis 2021!

Rheuma ist keine seltene Erkrankung: Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer der über 100 verschiedenen Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Allein diese Zahl macht deutlich, dass Rheuma – entgegen einer häufigen Fehleinschätzung – auch keine reine Alterserkrankung ist: Vom Kind bis zum Senior kann jeder betroffen sein. Ein großer Teil der Rheuma-Patienten ist zum Zeitpunkt der Diagnose im erwerbsfähigen Alter. Die Betroffenen stehen dann vor der großen Herausforderung, ihren Arbeitsalltag mit einer chronischen Erkrankung zu bewältigen. Rund jeder fünfte Betroffene gibt seine Arbeit innerhalb von drei Jahren nach Erkrankungsbeginn auf. Der Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet eine erhebliche Einbuße an Lebensqualität – und auch dem Arbeitgeber geht ein bewährter Mitarbeiter verloren.

Dass eine erfüllende Arbeit trotz Rheuma zur Normalität wird, dazu will die Initiative „RheumaPreis“ beitragen – nun bereits im dreizehnten Jahr. Der RheumaPreis steht 2021 unter dem Motto „Beruflich gemeinsam in Verantwortung“. Dieses verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass Berufstätige mit Rheuma und ihre Arbeitgeber gemeinsam eine kreative Lösung für den Verbleib im Beruf finden. Die Initiative RheumaPreis zeichnet daher Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam für die gelungene berufliche Integration aus. Bewerben können sich sowohl Berufstätige als auch Auszubildende, die an Rheuma erkrankt sind und deren jeweilige Arbeitgeber sowie Selbständige. Das Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhält der Arbeitnehmer.

Bewerbungen nimmt die Initiative RheumaPreis bis zum 30. Juni 2021 entgegen. Bewerbungsunterlagen sind online unter www.rheumapreis.de abrufbar. Die Bewerbung kann per Post oder online eingereicht werden. 

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Dienstag, 23 Februar 2021

Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen - Pressemitteilung

Eine Verlängerung der Modellphase für primärqualifizierende Studiengänge bis zum Jahr 2026 bremst die Weiterentwicklung der Therapieberufe erneut und unnötig aus! Therapieberufe zukunftsfest machen - Jetzt ein positives Signal für die zeitnahe Modernisierung der Ausbildungen setzen!

Mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) soll die Modellphase für Studiengänge in den Therapieberufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie zum zweiten Mal verlängert werden – aus Sicht der Bundesregierung sogar bis zum Jahr 2026. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 12. Februar bereits einer Verlängerung zwar grundsätzlich zugestimmt, aber nur bis zum Jahr 2022. Die 1. Lesung zum GVWG im Deutschen Bundestag findet am 26. Februar 2021 statt.

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Donnerstag, 18 Februar 2021

Vorteilspreis für die Teilnahme am digitalen Weltkongress nutzen und jetzt anmelden!

Vom 09. bis 11. April 2021 findet der World Physiotherapy Congress statt – in diesem Jahr kommt die Physio-Community aufgrund der Corona-Pandemie erstmals online zusammen. Damit bietet sich für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten auf der ganzen Welt die einmalige Gelegenheit, mit reduzierten Gebühren und ohne Reise- oder Unterbringungskosten am Weltkongress Physiotherapie teilzunehmen.

 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sitzen in der ersten Reihe von zu Hause oder am Arbeitsplatz und nehmen digital an Sitzungen mit Experten aus aller Welt teil. Außerdem berechtigt das Ticket den Zugriff auf On-Demand-Inhalte mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in verschiedenen Fachgebieten. Auch digital werden Netzwerkplattformen und eine umfangreiche ePoster-Präsentation bei diesem Kongress nicht fehlen.

Der World Physiotherapy Congress bietet allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine globale Perspektive auf die Physiotherapie und ermöglicht einen Austausch mit Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten auf der ganzen Welt. Mitglieder von PHYSIO-DEUTSCHLAND profitieren von einem reduzierten Ticketpreis.

Alle Informationen und die Möglichkeiten zur Anmeldung finden Interessierte hier.

 

Dienstag, 16 Februar 2021

Schiedsstelle verschiebt Termin auf Ende Februar 2021

Die Schiedsstelle hat den für den 17. Februar 2021 geplanten Verhandlungstermin auf den 26. Februar 2021 verschoben. Diese Nachricht erreichte die vier Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB und VPT am Freitagnachmittag vergangene Woche.

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